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Starte deine Karriere im Wald

Wie werde ich Forstwart beim ZVFMG?

 

 

 

Die Forstwartlehre beim Zweckverband Forst mittleres Gäu, beginnt mit einem Anruf bei uns.

Darauf vereinbaren wir eine Schnupperlehre, die eine Woche dauert. Bei beidseitigem Interesse, muss sich der Schnupperlehrling noch einmal,für mindestens eine Woche präsentieren und wir uns auch. Der Schnupperlehrling wird von uns bewertet und das führt im besten Fall zu einem Lehrverhältnis.

 

Die Forstwartlehre dauert drei Jahre. Während dieser Zeit werden an insgesamt 52 Tagen,  8 Lehrlingskurse durchgeführt.

 30 Tage Holzerei

 10 Tage Pflegekurs

 7 Tage Bauwesen

 3 Tage Sichern gegen Absturz

 2 Tage Nothelferkurs für Forstpersonal

 

Die überbetrieblichen Kurse. üK A, B und C sind die Kurse, in denen die Holzerei gelehrt und gelernt wird. In Kursblöcken von je zwei Wochen, werden die Lehrlinge, mit steigendem Schwierigkeitsgrad, in die Holzernte eingeführt. Der erste Holzerkurs findet meistens schon gegen Ende August statt, also kurz nach Beginn der Lehre.

 

In den Kursen D1 und D2 wird die Pflege des Jungwaldes vermittelt, vor Allem die Pflege im Stangenholz, eine wichtige Arbeit, wird doch dabei die Grundlage für den zukünftigen Wald gelegt. In diesem Kurs gibt es auch einen ökologischen Teil der die Pflege der Waldränder und anderer spezieller Standorte beinhaltet.

 

Der E Kurs widmet sich dem Bauwesen. Bei diesem Kurs wird Strassenunterhalt, betonieren, aber auch Holzbau wie zum Beispiel bauen von Tischen, Bänken und Spielsachen gelernt.

 

Im G Kurs geht es um die Sicherheit beim Baumbesteigen und den Arbeiten im steilen Gelände. Dort lernt man auch, wie eine verunfallte Person aus einer Baumkrone oder aus dem Gelände geborgen wird. Der Sinn des Kurses ist es aber selbstverständlich, dass es gar nicht zum Unfall kommt.

 

Der Nothelferkurs ist nebst dem allgemeinen Teil, auf die erschwerten Bedingungen bei einem Unfall im Wald ausgelegt, zum Beispiel der Bergung von Verunfallten und der Zusammenarbeit mit der Rega am Boden.

 

Während der Lehre, muss der Lehrling 10 Lehrdokumentationen schreiben. Das sind Berichte über Arbeiten, Kalkulationen und Naturbeobachtung. Diese werden von uns benotet und fliessen ins. QV ein

 

Ebenfalls während der Lehre, muss ein Herbarium erstellt werden, in dem drei Pflanzenteile von 30 Pflanzen ausgestellt werden müssen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

 

Ein Kurstag kostet 350.- Franken. Davon bezahlt der Lehrbetrieb 50.- Franken, der BWSO 60.- Franken und der Rest von 250.- Franken übernimmt der Kanton.

Jeder Lehrling erhält am Anfang der Lehre eine Erstausrüstung im Wert von 2500.- Franken und in der folgenden Zeit, pro Jahr Sicherheitsausrüstung für 1000.- Franken.

 

Für die Gewerbeschule bekommt der Lehrling einmalig 600.- Franken für einen Laptop.

 

Wir wenden für die direkte Betreuung der Lehrlinge, pro Jahr, etwa 90 Stunden auf.

 

In den 10 Jahren, seit Bestehen des Zweckverbandes, haben wir 9 Lehrlinge ausgebildet. Der Zehnte ist momentan im 2. Lehrjahr.

 

Der Kanton Solothurn arbeitet in der Forstwartausbildung mit Baselland und Baselstadt zusammen. Die Berufsschule ist in Liestal.

 

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